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Vokabeln lernen

App vs. Karteikasten: Wie lernt Ihr Kind Vokabeln am besten?

Von Lukas Laschinger
App vs. Karteikasten: Wie lernt Ihr Kind Vokabeln am besten?

Es ist eine häufige Diskussion am Abendbrottisch: Sollte das Kind die Vokabeln lieber klassisch mit Papier und Stift pauken oder darf es das Smartphone als Lernhilfe nutzen?

Viele Eltern sind skeptisch gegenüber Handys beim Lernen – zurecht, denn die Ablenkung ist groß. Doch pauschal zu verteufeln, ist auch nicht die Lösung. Die Wissenschaft zeigt, dass beide Methoden ihre Stärken haben. Wir zeigen Ihnen, was für den Lernerfolg Ihres Kindes am besten funktioniert.

Warum das Schreiben wichtig bleibt

Ist der Füller wirklich mächtiger als der Touchscreen? Eine viel zitierte Studie der Princeton University (Mueller & Oppenheimer, 2014) legt das nahe.

Die Forscher fanden heraus, dass Schüler, die Notizen von Hand machten, Informationen tiefer verarbeiteten als diejenigen, die nur tippten. Der Grund: Beim Schreiben muss das Gehirn Inhalte strukturieren und zusammenfassen.

👉 Für Ihr Kind bedeutet das: Das erste Aufschreiben einer neuen Vokabel auf eine Karteikarte ist ein wertvoller Lernprozess. Wenn Ihr Kind die Wörter nur passiv in einer App liest oder eintippt, fehlt dieser wichtige motorische Gedächtnisanker oft.

Der Vorteil von Apps: Intelligente Abfrage

Doch digitale Vokabeltrainer haben einen entscheidenden Vorteil, den kein Schuhkarton schlagen kann: Den Algorithmus.

Das Prinzip der "verzögerten Wiederholung" (Spaced Repetition) basiert auf der Vergessenskurve. Ein Kind vergisst neu Gelerntes schnell. Gute Apps wie Lateinorum berechnen exakt den Moment, in dem eine Vokabel fast vergessen ist, und fragen sie genau dann ab.

👉 Der Effizienz-Boost: Ihr Kind verschwendet keine Zeit mit Vokabeln, die es schon kann, sondern übt automatisch nur die "Wackelkandidaten". Das spart Zeit und Frust vor der Klassenarbeit.

Vergleich: Analog vs. Digital

🗃️ Der klassische Karteikasten

  • Fokus: Keine Push-Nachrichten, kein TikTok im Hintergrund.
  • Motorik: Das Schreiben verankert das Wort im Gedächtnis.
  • Chaos: Kästen fallen herunter, Karten gehen verloren oder werden unsortiert.
  • Ineffizienz: Kinder wiederholen oft stur "alles" oder nur die einfachen Wörter.

📱 Die Vokabeltrainer-App

  • Zeitersparnis: Der Algorithmus plant das Lernen für Ihr Kind.
  • Motivation: Gamification (Punkte, Level) macht das Lernen weniger trocken.
  • Mobilität: Lernen im Bus oder bei Wartezeiten ist problemlos möglich.
  • Ablenkungsgefahr: Klare Regeln ("Flugmodus während des Lernens") sind wichtig.

Fazit: Die "Hybrid-Methode" für Eltern

Die Wissenschaft zeigt: Es muss kein "Entweder-oder" sein. Die effektivste Strategie für gute Noten ist oft eine Kombination:

  1. Schreiben lassen: Ermutigen Sie Ihr Kind, neue Vokabeln einmal per Hand (z.B. ins Vokabelheft) zu schreiben, um den ersten Lerneffekt zu nutzen.
  2. Abfragen per App: Für das tägliche Wiederholen ist die App überlegen, da sie Zeit spart und den Lernstand objektiv trackt.

So nutzt du das Beste aus beiden Welten: Das tiefe Verständnis des Schreibens und die technische Überlegenheit der App.

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