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Eltern-Ratgeber

Mein Kind hat Probleme in Latein – Ein Guide für Eltern

Von Lukas Laschinger
Mein Kind hat Probleme in Latein – Ein Guide für Eltern

"Latein ist doof!" – Wenn dieser Satz fällt, schrillen bei Eltern oft die Alarmglocken. Die Noten rutschen ab, der Vokabeltest war wieder eine Katastrophe, und die Stimmung zu Hause ist im Keller.

Keine Sorge: Sie sind nicht allein. Latein stellt Schüler vor ganz spezielle Herausforderungen. Wir erklären, woran es meistens liegt und wie Sie aktiv helfen können – selbst wenn Sie selbst nie Latein hatten.

Warum ist Latein so schwer für viele Schüler?

Anders als Englisch lernen wir Latein nicht durch Sprechen ("Learning by doing"), sondern durch logisches Analysieren. Das ist oft ungewohnt und trocken.

Die häufigsten Stolpersteine:

  1. Vokabel-Lücken: Wer die Wörter aus der 6. Klasse nicht kann, versteht in der 8. Klasse keinen Satz mehr. Latein baut gnadenlos aufeinander auf.
  2. Formen-Chaos: Ein einziges Wort kann dutzende Endungen haben. Wer die Tabellen nicht auswendig kann, rät nur.
  3. Motivationstief: "Wofür brauche ich das?" – Da man Latein nirgends spricht, fehlt oft der direkte Anreiz.

3 Tipps, wie Sie Ihr Kind unterstützen

1. Vokabeln abfragen – aber richtig

Sie müssen die Wörter nicht aussprechen können, um zu helfen. Wichtig ist die Regelmäßigkeit.

  • Tipp: Abfragung in kleinen Portionen (5-10 Minuten täglich) ist effektiver als eine Stunde am Wochenende.
  • Trick: Nutzen Sie einen digitalen Vokabeltrainer (wie Lateinorum). Er übernimmt das Abfragen und Zeigen der Statistik ("Du hast heute schon 90% gewusst!"), was oft Konflikte entschärft.

2. Das "Puzzle-Prinzip" erklären

Helfen Sie Ihrem Kind, die Perspektive zu wechseln. Latein ist wie ein Detektiv-Spiel oder ein Puzzle. Man sucht nach Hinweisen (Endungen) und setzt den Satz zusammen.

  • Lob: Loben Sie nicht nur die Note, sondern die Anstrengung: "Toll, wie lange du heute an diesem Satz geknobelt hast!"

3. Externe Hilfe ohne Scham

Manchmal hilft ein externer Impuls besser als die Eltern.

  • Lernvideos: Kurze Erklärvideos auf YouTube können Grammatik oft lockerer erklären als das Schulbuch.
  • Nachhilfe: Wenn die Lücken zu groß sind (z.B. Stoff von vor 2 Jahren fehlt), ist professionelle Nachhilfe oder eine App, die individuell Lücken schließt, oft notwendig.

Fazit: Bleiben Sie entspannt

Dass Latein als "Angstfach" gilt, ist normal. Zeigen Sie Verständnis, aber bleiben Sie konsequent bei den kleinen, täglichen Schritten. Mit der richtigen Routine kommt oft auch der Erfolg zurück.

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